Mystische Fessis Seelein

Mein lieblings Platz am untersten Fessis Seelein

Mein lieblings Platz am untersten Fessis Seelein

Sie werden als kraftspendender und mystischer Ort bezeichnet. Die Fessis Seelein, eine kleine Ansammlung von kleinen Bergseen unterhalb des Gufelstocks. Vieleicht bin ich deshalb so gerne hier oben. Fest steht ich kann die Fessis Seelein ohne weit anreisen zu müssen, erreichen und an heissen Sommertagen ein kaltes Bad in einem der Seen nehmen. Mittlerweile habe schon einen Lieblingsplatz am untersten See, wo ich mich am liebsten aufhalte.

Da es am letzten Wochenende bis tief runter geschneit hat, wollte ich heute mal sehen, wie tief der Schnee aktuell noch liegt, um die Touren in der restlichen Woche einigermassen schneefrei planen zu können.

Dazu drängte die Wanderung zu den Fessis-Seelein geradezu auf.

Bärenboden – Äugsten – Alpeli – Bi den Seelenen – Alpeli – Äugsten – Bärenboden

Aufstieg zu den Fessis Seelein

Blick zum Schild

Blick zum Schild

Die Wanderung beginnt in Äugsten hoch über Ennenda. Die ersten 1000 Höhenmeter können mit der kleinen Äugstenbahn überwunden werden. Damit man jedoch nicht vor verschlossenen Türen steht sollte man sich am Vortag anmelden.

Von der Bergstation laufe ich an der Äugstenhütte vorbei und dann immer stärker ansteigend bis zu Alpeli, wo ich eine kurze Pause mache. Danach wieder steil hinauf zu Pt.1969 mit einer herrlichen Aussicht ins Glanertal und die Glarneralpen. Nun im leichten Auf und Ab dem Hang entlang über Pt.2011 bis zu einem Wegweiser.

Es folgt der letzte Aufstieg zu den Fessis Seelein, der schnell überwunden ist.

Das unterste Fessis Seelein

Das unterste Fessis Seelein

Am untersten See angekommen steuere ich meinen Lieblingsplatz an und mach hier eine ausgiebige Pause, lasse mich von der Sonne wärmen, aber ins Wasser möchte ich heute nicht.

Die Schneeresten vom letzten Wochenende lassen es kälter scheinen als es ist. Sie werden aber in den nächsten Tagen alle weg geschmolzen sein.

Bevor ich absteige mache ich noch einen Besuch bei den oberen Fessis Seelein, und mache ein paar Fotos. Hier hat es nun doch eine grösstenteils geschlossene Schneedecke. Ich überlege noch kurz ob ich noch hinauf, auf den Gufelstock soll, lasse es dann aber sein.

Wieder unten an meinem Platz, hole ich meine Rucksack den ich hier deponiert hatte.

Der Rückweg nach Äugsten

Das Alpeli

Das Alpeli

Ich laufe zuerst wieder zum Wegweiser unterhalb der Seen. Man könnte hier über eine andere Route absteigen. Ich finde aber die Route über welche ich hochgekommen bin schöner. Deshalb laufe ich auf dem selben Weg runter wie ich hochgekommen bin.

Wieder beim Alpeli angekommen mache ich nochmal eine Pause und geniesse die Sonne und die Aussicht. Danach steige ich weiter ab.

Diesmal kehre ich noch in die Äugstenhütte ein und bestelle eine feine Platte mit Fleisch und Käse aus der Region. In eine anregende Unterhaltung mit anderen Gästen vertieft, verpasse ich fast noch die Bahn, für welche ich mich um 17.00h angemeldet habe. Also renne ich die letzten Meter bis zur Bergstation der Äugstenbahn.

 

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