Mittaggüpfi Rundtour

Weg hinüber zum Mittaggüpfi

Weg hinüber zum Mittaggüpfi

Ich suchte nach einer Rundtour mit einigen Höhenmetern welche schon im Frühsommer schneefrei ist. Ausserdem wollte ich am frühen Nachmittag wieder zu Hause sein um anderen Verpflichtungen nachkommen zu können. Deshalb schien mir die Wanderung auf Mittagsgüpfi von Shybach aus und zurück über die Tripolihütte genau richtig.

Der Doppelname „Mittaggüpfi / Gnepfstein“ brachte mich, obwohl ich keine Ahnung hatte warum man den Berg so nannte, zum schmunzeln und ich machte mich im Schweizer Idiotikon auf die Suche nach dessen Bedeutung.

Mittaggüpfi: Der Wortteil „Mittag“ bezeichnet dass der Berg von den Hirten früher die Mitte des Tagesablaufes anzeigte. Eine „Güpfe“ ist eine Bergkuppe.

Gnepfstein: Bezeichnet einen beweglich gelagerten Stein (Gnappstein) der sich früher hier oben befunden haben soll. Ich habe den Stein jedoch nicht gesehen.

Der Aufstieg zum Mittaggüpfi

Ich wandere  vom Parkplatz Schybach (1200 m. ü. M) erst mal nordwestwärts bis Märenschlag auf der asphaltierten Strasse. Ab hier geht es nordwärts steil hinauf zum Rotdossenwald und weiter zur Alphütte Feld. Hier mache ich erst mal eine kurze Rast bevor es auf dem perfekten Bergwanderweg zu P.1701 geht. Hier oben erinnert mich die Landschaft irgendwie an Skandinavien. Weiter geht es wieder nordwestwärts über das Hochmoos zur markanten Felswand des Rotdossen, welcher links umgangen wird und dann nach ein paar Steilstufen erreiche ich den breiten Kamm der zum Mittgagüpfi führt.

Bei P.1806 geht es durch den Südosthang des Mittaggüfpi dessen Gipfel (1917 m. ü. M) schnell erreicht ist, für heute ein letztes Mal aufwärts. Nun ist es Zeit für eine längere Rast bei welcher ich die Aussicht über das Schweizer Mittelland in vollen Zügen geniesse.

Der Abstieg über die Tripolihütte

Der Weg zur Tripolihütte ist gut gesichert

Der Weg zur Tripolihütte ist gut gesichert

Hier oben verfliegt die Zeit gerade zu und ich mache mich südwestwärts auf zur Tripolihütte (1763 m. ü. M). Kurz vor der Hütte führt der Weg durch ein steiles Couloir. Diese steile Passage ist allerdings gut mit Drahtseilen, teilweise sogar mit künstlichen Stufen entschärft und sollte für geübte Berggänger kein Problem darstellen.

Die Hütte ist bei schönem Wetter bewartet und man erhält reichlich Getränke sowie andere Köstlichkeiten. Bezahlen kann jeder was er will, doch man sollte bedenken das mit diesem Geld der gut gesicherte Weg finanziert wird. An dieser Stelle möchte ich mich bei den Helfern des Vereins Pro Pilatus bedanken.

Der weitere Abstieg erfolgt über blumenreiche Alpwiesen zur Alp Wängen (1571 m. ü. M). Ab hier folge ich der unbefestigten Strasse talauswärts zurück zum Parkplatz Schybach. Ab Märenschlag folge ich dem selben Weg zurück, wie ich vor einigen Stunden bereits hochgekommen bin.

Kommentar abgeben

Kennst du eine Variante dieser Route, hat sich der Weg geändert oder hast Du eine andere Anmerkung zu dieser Route?