Lägern Gratwanderung

Breit ist der Gradweg nicht

Breit ist der Gradweg nicht

Der bewaldete Lägern, lässt von unten nicht erahnen wie Schroff sein Grat ist. Die klassische Gratwanderung über den Lägern, welcher an Wochenenden oft begangen wird, zeigt dies jedoch eindrucksvoll.

Es braucht Trittsicherheit und etwas Bergerfahrung um sich auf dem felsigen Gratweg wohlzufühlen. Die Schuhe sollten fest sein und eine gute Sohle besitzen.

Wer sich dies nicht zutraut kann beim Schloss Schartenfels auf den Waldweg abbiegen. Vom Waldweg bieten sich mehrere Aufstiege auf den Grat an, um auf dem zweiten einfacheren Teilstück, nach dem Burghorn doch noch die Aussicht zu geniessen. Nur die Gratwanderung bietet jedoch die schönen Tiefblicke nach Eherendingen und Niederweningen.

Die Lägern Gratwanderung von West nach Ost

Auf der Terrasse vor dem Bahnhof Baden, über der Limmat, befindet sich der zantrale Wanderwegweiser. Von hier begebe ich mich nach rechts, zum Lift der hinunter zur Limmat fährt. Unten angekommen folge ich der Limmat flussaufwärts, zur gedeckten Holzbrücke welche auf die andere Seite der Limmat führt. Weiter geht es anschliessend durch eine Unterführung. Nach diese Unterführung beginnt der eigentliche Wanderweg, auf der rechten Seite, über unzählige Treppenstufen hinauf zum Schloss Schartenfels.

Aussicht von Lägern in Richtung Schwarzwald

Aussicht von Lägern in Richtung Schwarzwald

Ich folge hier weiter dem Gratwanderweg  welcher rechts hinauf steigt. Schon auf den ersten Metern wird klar warum dieser Weg bei Nässe nicht empfohlen wird. Zu leicht kann man auf dem nackten Fels abrutschen. Doch an diesem schönen Tag ist diese Wanderung unbedenklich.

Nun folgt der Weg  immer in östlicher Richtung dem Grad entlang. Der höchste Punkt ist beim Burghorn (851 m. ü. Meer) erreicht. Etwas später mache ich im Wald  eine Pause und geniesse das Gezwitscher der Vögel, während ich meinen Proviant aufesse.

Nachdem ich die Ruhe genossen habe, laufe ich weiter und erreiche schon bald die alten Ruinen „Altlägeren“. Der weg führt weiter zur „Lägeren Hochwacht“ mit seiner Radaranlage. Ab hier ist der Weg nun breit und ich laufe hinunter nach Regensburg, wo ich mich auf ein kühles Bier freue. Von hier fährt alle habe Stunde ein Bus hinunter nach Dielsdorf, von wo ich entspannt die Heimreise antrete.

Kommentar abgeben

Kennst du eine Variante dieser Route, hat sich der Weg geändert oder hast Du eine andere Anmerkung zu dieser Route?