Im Banne der Mythen

Der grosse und kleine Mythen

Der grosse und kleine Mythen

Wer kennt sie nicht, die Mythen. Der grosse und der kleine Mythen sind auch nur zum Anschauen schön.

Ich wollte in Alptahl starten und erhoffte mir auf dem langen Grad zwischen Gschwändstock und Furggelenstock einige Ausblicke auf die beiden markanten Bergspitzen in den Schwyzer Alpen zu erhaschen. Der Weg auf den grossen Mythen war zu dieser Zeit wegen Corona leider gesperrt. Doch auch so konnte ich eine wunderbare Wanderung im Banne der Mythen erleben.

Der Gratweg selbst, welcher Teil des Schwyzer Höhenweges ist, verläuft durch ein Wildschutzgebiet. Deshalb ist es untersagt den Weg zu verlassen.

Die schönste Zeit diese Route zu laufen ist im Frühsommer, wenn auf den Weiden die Blumen blühen.

Alpthal – Gwschändstock – Butziflue – Furggelen – Furggelenstock – Holzegg – Zwüsched Mythen – Brunni

Von Alptahl auf den Furggelenstock

Herrlich schöne Wanderung über den bewaldeten Grad

Herrlich schöne Wanderung über den bewaldeten Grad

Von Alpthal aus wirken die Mythen schon sehr mächtig, doch ich halte mich bei den Wegweisern in Richtung Butziflue. Hat man Alpthal hinter sich gelassen, geht es eine Weile aufwärts durchs Butzitobel. Zahlreiche Schutzbauten lassen erahnen, dass hier bei Unwetter viel Wasser und Geröll herunter strömt. Die Naturstrasse verlässt nun das Tobel und steigt links weiter hoch bis Pt.1388 wo sich der Wanderweg gabelt. Geradeaus kommt man direkt auf die Butziflue.

Ich halte mich jedoch links und erreiche einige Minuten später den Grad und den Schwyzer Höhenweg. Es ist nun nicht mehr weit bis auf den Gwschändstock, welchen ich nach einer guten Stunde erreicht habe.

Kurze Pause und dann ich steige ab zur Butziflue, dann weiter über den bewaldeten Grad. In stetem Auf

Nach dem Grat öffnet sich eine Ebene kurz vor Furggelen

Nach dem Grat öffnet sich eine Ebene kurz vor Furggelen

und Ab folgt der Weg nun dem Grad. Der Wald wird sich hier selbst überlassen und so bildet sich der Urwald zurück. Wohl gerade deshalb, bleibt einem hier der Blick auf die Mythen meist verwehrt.

Kurz vor Furggelen weitet sich die Landschaft. Anfangs verläuft der Weg über eine feuchte Ebene bis Pt.1540 wo eine Versorgungsstrasse von links hochkommt.

Bis nach Flurggelen laufe ich auf dieser Versorgungstrasse und mache dann auf der Sonnenterasse der Alpwirtschaft Furggelen eine längere Pause.

Mit deftigem Mittagessen und Blick zu den beiden Mythen vergeht die Zeit wie im Fluge. Der Furggelenstock ist nun nicht mehr weit und sicher schnell erreicht. Also bleibe ich ich noch eine Weile an diesem ruhigen Ort bevor ich weiter gehe. Es folgt ein kurzer, aber steiler Aufstieg auf den Furggelenstock. Exklusive der Pause habe ich bis auf den Furggelenstock etwas mehr als Stunden benötigt.

Vom Furggelenstock zu den Mythen

Die Mythen um Abstieg vom Furggelenstock

Die Mythen um Abstieg vom Furggelenstock

Der Abstieg ist nun viel weniger steil als der Aufstieg auf der anderen Seite. Es hat hier nun auch deutlich mehr Leute die von Brunni her hoch laufen. Es zieht sich jedoch doch noch, aber ich habe ja genug Zeit. Bei Pt.1572 nehme ich die Abkürzung und steige nicht auf den Brünnelistock auf.

Bei Müsliegg/Zwäcken gibt es noch eine weitere Alpwirtschaft. Hier kehre ich jedoch nicht ein, da die Terrasse schon sehr gut besucht ist. Es ist heiss an diesem Tag und ich musste viel trinken. Zum Glück finde ich einen Brunnen, wo ich meine Wasserflasche auffüllen kann.

Gemächlich laufe ich auf der Fahrstrasse in der Richtung der Mythen weiter. Es ist nicht mehr weit bis nach Holzegg und schon bald erreiche ich das Skihaus Holzegg.

Grosser Mythen und Blick zum Lauerzersee

Grosser Mythen und Blick zum Lauerzersee

Ich beschliesse hier nochmal eine Pause zu machen um die Aussicht über Schwyz bis zum Lauerzersee zu geniessen. Und natürlich hat von hier den grossen Mythen optimal im Blick.

Nun ist es an der Zeit die Rückreise anzutreten. Also laufe ich weiter bis zur Bahn die von Brunni her hoch fährt. Wer will kann damit hinunterfahren. Ich laufe lieber an der felsigen, shattigen Ostflanke des grossen Myten vorbei, bis nach „Zwüschet Mythen“.

Auch hier gäbe es wieder eine Möglichkeit sich in der Alpwirtschaft Zwüschet Mythen verpflegen zu lassen. Ich ziehe es jedoch vor direkt bis nach Brunni abzusteigen. In Brunni angekommen nehme ich, nach einem  herrlichen Tag, bei schönstem Wetter im voralpinen Gelände, den Bus nach Einsiedeln und dann weiter nach Hause.

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