Die neuen Wanderrouten

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Le Toûno – Belle Epoque 3000 (2/2)

Montag, 29. September 2014
Überraschung auf dem Gipfel des Toûno

Überraschung auf dem Gipfel des Toûno

Natürlich, um den Toûno (3018 m ü. M.) zu besteigen braucht man nicht zwei Tage zu investieren. Doch man verpasst die Wanderung über den Meidpass, wie auch die sehr gute Küche, beim Abendessen im Hotel Weisshorn auf über 2000m, im Ambiente der Belle Epoque. Ausserdem ermöglicht eine Übernachtung die Durchschreitung der Alpweiden am frühen Morgen, was in der morgendlichen Sonne ein nachwirkendes Erlebnis ist. Natürlich lohnt sich auch der Sonnenuntergang beim Nachtessen mit der Aussicht über das Val d’Anniviers und das Rohnetal.

Geschlafen habe ich in einem Bett welches vielleicht schon vor ca. 120 Jahre an seinem Platz stand. Trotzdem oder genau deshalb habe ich sehr gut geschlafen. Am nächsten Morgen bin ich voller Tatendrang wegen den hervorragenden Wetterverhältnissen neugierig auf den Weg, welcher auf den Toûno führt. Nach dem Frühstück geht es, über die noch mit Raureif überzogenen Weiden, los. Mehr lesen…

Le Toûno – Belle Epoque 3000 (1/2)

Sonntag, 28. September 2014
Le Toûno - Ein wunderbarer Aussichtsberg

Le Toûno – Ein wunderbarer Aussichtsberg

Um den Toûno (3018 m ü. M.) zu besteigen, braucht es keine besonderen hochalpinen Kenntnisse. Deshalb ist dieser Dreitausender für jeden Wanderer mit ausreichender Kondition problemlos zu erreichen.

Es bietet sich an, die Besteigung in eine Zweitagestour zu verpacken und sich, mit einer Übernachtung im Hotel Weisshorn, wie die ersten Touristen in diesem Gebiet, gegen Ende des 19. Jahrhunderts zu fühlen. Die erste Etappe dieser Wanderroute über zwei Tage führt dabei von Gruben im Turtmanntal, über den Meidpass, zum Hotel Weisshorn hoch über dem Val d’Anniviers. Am nächsten Tag kann man so schon am Vormittag die Aussicht auf dem Toûno  zu den umliegenden Viertausendern, wie etwa dem Weisshorn, geniessen. Dies ist insgesamt eine wunderbare und sehr abwechslungsreiche Bergwanderung mit guter Übernachtungsmöglichkeit und kulinarischem Hochgefühl, in einer Höhe von 2337 m ü. M  im Hotel Weisshorn, was für sich allein schon ein spezielles Erlebnis ist. Mehr lesen…

Reussquellenweg (2/2)

Sonntag, 14. September 2014
Quellgebiet der Furka-Reuss

Quellgebiet der Furka-Reuss

Der zweite Etappe der Wanderroute zu den Ursprüngen der Reuss beginnt nach einem reichhaltigen Frühstück in der Rotondohütte. Zu viel Zeit dürfen wir uns nicht lassen, denn wir möchten den Bus um  14 Uhr auf dem Furkapass nach Realp nehmen und nicht bis 17 Uhr warten müssen. Die Route führt uns von der Rotondohütte über den Rottälligrad, Chrummenegg und Stozigen Firsten auf den Furkapass. Wir werden dabei zwei weitere Quellen der Reuss finden.

Ich bin schon früh aufgestanden und habe in der Morgendämmerung den Weg auf den Rottälligrat gesucht. Es geht gleich ans Eingemachte, denn das erste Teilstück ist steil, sehr steil. Mehr lesen…

Reussquellenweg (1/2)

Samstag, 13. September 2014
Gletschersee des Witenwasserengletscher

Gletschersee des Witenwasserengletscher

Da ich abends, zum Entspannen, manchmal einfach der Reuss entlang laufe, hat es mich Wunder genommen, wo dieser Fluss entspringt. Irgendwo im Urserental, aber wo? Bei der Recherche entdeckte ich, dass die vier Reussquellen in einer zweitägigen Alpinwanderung mit Übernachtung in der Rotondohütte erwandert werden können. Die Wanderung führt am ersten Tag zur Quelle der Gotthard-Reuss und weiter zum Schmelzsee des Witenwasserengletscher, welche die Quelle der Witenwasseren-Reuss bildet. Diese Route  zeichnet sich durch wunderbare Tiefblicke ins Tessin und Urserental besonders aus, und ist für mich ein Highlight der diesjährigen Wanderungen, bedingt jedoch genügend Trittsicherheit und Orientierungsvermögen in alpinem Gelände. Mehr lesen…