Die neuen Routen

Derzeit werden die neuesten Routen angezeigt.

Reussquellenweg (1/2)

Samstag, 13. September 2014
Schmelzsee des Witenwasserengletscher

Schmelzsee des Witenwasserengletscher

Da ich abends, zum Entspannen, manchmal einfach der Reuss entlang laufe, hat es mich Wunder genommen, wo dieser Fluss entspringt. Bei der Recherche entdeckte ich, dass die vier Quellen in einer zweitägigen Alpinwanderung mit Übernachtung in der Rotondohütte erwandert werden können. Die Wanderung führt am ersten Tag zur Quelle der Gotthard-Reuss und weiter zum Schmelzsee des Witenwasserengletscher, welche die Quelle der Witenwasseren-Reuss bildet. Diese Route  zeichnet sich durch wunderbare Tiefblicke ins Tessin und den Kanton Uri besonders aus, und ist für mich ein Highlight der diesjährigen Wanderungen, bedingt jedoch genügend Trittsicherheit und Orientierungsvermögen in alpinem Gelände. Mehr lesen…

Juwelen im Maggiatal (2/2)

Montag, 1. September 2014
Lago Sascòla

Lago Sascòla

Nach dem ich in der Capanna d’Alzasca ein reichhaltiges Frühstück mit hervorragend schmeckendem Kaffee geniessen konnte, freue ich mich auf die 2. Etappe der Wandertour hoch über dem Maggiatal. Der kleinere Lago Sascòla ist mindestens genau so idyllisch in die Felsen eingebettet wie sein grösserer Bruder, der Lago d’Alzasca. Am schönsten ist der Lago Sascòla von oben betrachtet. Deshalb liegt es nahe vom Lago d’Alzasca hinauf zur Bocchetta di Cansgei zu wandern um dann zum Lago Sascòla hinunter zu steigen. Der Abstieg dauert etwa zwei Stunden und ist wegen einiger schwieriger Abschnitte nur erfahrenen Berggängern zu empfehlen. Mehr lesen…

Juwelen im Maggiatal (1/2)

Sonntag, 31. August 2014
Lago d'Alzasca

Lago d’Alzasca.

Hoch oben im Maggiatal liegt der malerisch gelegene Lago d’Alzasca mit einer kleinen aber feinen Berghütte des CAS Locarno. Doch der Lago d’Alzasca, wie auch sein Brüderchen, der Lago Sascola velangen dem Wanderer einiges ab um sich bestaunen zu lassen. Der Aufstieg ist steil, erstmal muss eine 700m hohe Trogwand überwunden werden, was aber niemanden mit entsprechnder Kondition zur Umkehr zwingen sollte. Doch warum nur haben die früheren Sennen solch breite Steinstufen in den Fels gehauen? Damals im Jahre 1738 waren die Bewohner im Maggiatal maus arm und die Sennen mussten breite Wege mit enormen Aufand, zu den über den Felsen gelegen Alpen bauen, um das Vieh zu den Weideplätzen zu führen. Wer den Weg unter die Füsse nimmt, begreift schnell, wie mühsam und entbehrlich das Leben im 18. Jahrhundert in dieser Gegend war. Mehr lesen…

Vorder Glärnisch

Freitag, 8. August 2014
Aussicht vom Vorder Glärnisch ins Klöntal

Aussicht vom Vorder Glärnisch ins Klöntal.

Wer sich aufmacht, den Vorder Glärnisch zu besteigen darf sich auf einige, in meinen Augen, schönste Ausblicke in den Schweizer Alpen freuen. Der steile Aufstieg, welcher in ca. 3.5h bewältigt werden kann, bietet einen immer imposanter werdenden Tiefblick ins Klöntal mit dem Klötalersee. Man realisiert dass, das Ziel der Motivator und der Weg das Ziel ist. Immer höher steigt der Weg, steil und unerbittlich. Oben angekommen, blickt man hinunter ins ca. 2000 Meter tiefer liegende Glarner Haupttal. Die sensationelle Aussicht nach den Strapazen geniesst man in vollen Zügen bevor man sich wieder auf den Weg nach Saggberg macht.

Der Vorder Glärnisch wird als Hausberg von Glarus viel begangen, der Weg ist immer gut sichtbar und die Kraxelstellen sind mit Ketten gesichert. Trotzdem, bei Regen würde ich diese Tour nicht machen. Trittsicherheit und vor allem Schwindelfreiheit muss gegeben sein. Ich beschreibe hier die normale Wanderroute (T4) auf den Vorder Glärnisch, mit Umweg beim Abstieg über Mittelstaffel und Tschingel. Mehr lesen…