Die neuen Routen

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Juwelen im Maggiatal (2/2)

Montag, 1. September 2014
Lago Sascòla

Lago Sascòla

Nach dem ich in der Capanna d’Alzasca ein reichhaltiges Frühstück mit hervorragend schmeckendem Kaffee geniessen konnte, freue ich mich auf die 2. Etappe der Wandertour hoch über dem Maggiatal. Der kleinere Lago Sascòla ist mindestens genau so idyllisch in die Felsen eingebettet wie sein grösserer Bruder, der Lago d’Alzasca. Am schönsten ist der Lago Sascòla von oben betrachtet. Deshalb liegt es nahe vom Lago d’Alzasca hinauf zur Bocchetta di Cansgei zu wandern um dann zum Lago Sascòla hinunter zu steigen. Der Abstieg dauert etwa zwei Stunden und ist wegen einiger schwieriger Abschnitte nur erfahrenen Berggängern zu empfehlen. Mehr lesen…

Juwelen im Maggiatal (1/2)

Sonntag, 31. August 2014
Lago d'Alzasca

Lago d’Alzasca.

Hoch oben im Maggiatal liegt der malerisch gelegene Lago d’Alzasca mit einer kleinen aber feinen Berghütte des CAS Locarno. Doch der Lago d’Alzasca, wie auch sein Brüderchen, der Lago Sascola velangen dem Wanderer einiges ab um sich bestaunen zu lassen. Der Aufstieg ist steil, erstmal muss eine 700m hohe Trogwand überwunden werden, was aber niemanden mit entsprechnder Kondition zur Umkehr zwingen sollte. Doch warum nur haben die früheren Sennen solch breite Steinstufen in den Fels gehauen? Damals im Jahre 1738 waren die Bewohner im Maggiatal maus arm und die Sennen mussten breite Wege mit enormen Aufand, zu den über den Felsen gelegen Alpen bauen, um das Vieh zu den Weideplätzen zu führen. Wer den Weg unter die Füsse nimmt, begreift schnell, wie mühsam und entbehrlich das Leben im 18. Jahrhundert in dieser Gegend war. Mehr lesen…

Vorder Glärnisch

Freitag, 8. August 2014
Aussicht vom Vorder Glärnisch ins Klöntal

Aussicht vom Vorder Glärnisch ins Klöntal.

Wer sich aufmacht, den Vorder Glärnisch zu besteigen darf sich auf einige, in meinen Augen, schönste Ausblicke in den Schweizer Alpen freuen. Der steile Aufstieg, welcher in ca. 3.5h bewältigt werden kann, bietet einen immer imposanter werdenden Tiefblick ins Klöntal mit dem Klötalersee. Man realisiert dass, das Ziel der Motivator und der Weg das Ziel ist. Immer höher steigt der Weg, steil und unerbittlich. Oben angekommen, blickt man hinunter ins ca. 2000 Meter tiefer liegende Glarner Haupttal. Die sensationelle Aussicht nach den Strapazen geniesst man in vollen Zügen bevor man sich wieder auf den Weg nach Saggberg macht.

Der Vorder Glärnisch wird als Hausberg von Glarus viel begangen, der Weg ist immer gut sichtbar und die Kraxelstellen sind mit Ketten gesichert. Trotzdem, bei Regen würde ich diese Tour nicht machen. Trittsicherheit und vor allem Schwindelfreiheit muss gegeben sein. Ich beschreibe hier die normale Wanderroute (T4) auf den Vorder Glärnisch, mit Umweg beim Abstieg über Mittelstaffel und Tschingel. Mehr lesen…

Stählerner Sirwoltesee

Montag, 4. August 2014
Der Sirwolltesee vom Sirwoltesattel aus

Der Sirwolltesee vom Sirwoltesattel aus.

Die Simplonregion bietet für Wanderer ein fantastisches Bergpanorama und sehr schöne Wanderrouten. Meine Tageswanderung zum Sirwoltesee und hinunter zum Engiloch, beginnt auf der Simplonpasshöhe bei bestem Wetter. Immer wenn ich auf dem Simplon bin, denke ich an den früheren Herr über dieses Gebiet, Kaspar Jodock von Stockalper. Durch den Salzhandel im 17. Jahrhundert unheimlich reich geworden, baute er in Brig den Stockalperpalast. Seine Gegner bezichteten ihn später der Majestätsbeleidigung und so musste er nach Domodossola ins Exil flüchten. Kaspar überlebte einen Grossteil seiner Kinder und heute gilt das Geschlecht als ausgestorben. So kann es gehen. Ob Kaspar auch zum Sirwoltesee gewandert ist, weiss ich nicht. Für mich ist der Sirwoltesee mit seiner stahlblauen Farbe einfach einer der schönsten Bergseen in  der Schweiz. Mehr lesen…